Törggelen

Seit jeher traditioneller Brauch in Südtirol

Überall dort, wo es den neuen Wein gibt, wurde schon früher im Herbst nach dem Weinpressen ordentlich geschmaust.

Um das Keltern ihrer Trauben zu feiern, luden die Bauern in ihre Keller und gemütlichen Stuben. Alle Helfer und Helfershelfer aus nah und fern wurden zu einer großen Marende eingeladen, ein kleines Fest, bei dem der neue Wein und der Suser (neuer Wein vor der Gärung), “gekostet” wurden.
 
Der Südtiroler Brauch kann heute noch auf ursprüngliche Art und Weise erlebt werden: 
Offiziell beginnt die Törggelezeit Anfang Oktober und geht bis Mitte November. Dann treffen sich wieder Jung und Alt in den zahlreichen urigen Kellern, um in der einzigartige Athmosphäre den neuen Wein zu verkosten und deftige Gerichte zu genießen. Aufgetischt werden bodenständige schmackhafte Speisen wie Gerstsuppe, Schlachtplatten mit Surfleisch, Sauerkraut, Würste und Knödel. Alles hausgemacht versteht sich. Zum Trinken wird süßer Most („Sußer“) und junger Wein („Nuier“) kredenzt, zum Abschluss werden gebratene Kastanien („Keschtn“) und süße Krapfen serviert.
Törggelen kommt übrigens aus dem Lateinischen “torquere”, was soviel wie “Wein pressen” bedeutet.

Törggelen gehört somit zu den schönsten kulinarischen Traditionen Südtirols. Auch in unserer Nähe gibt es viele Buschenschänken und Keller, die wir unseren Gästen gerne empfehlen.
 
 
24.09.2017
 
 

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